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Mit diesem Requiem will er nicht nur den Verstorbenen gedenken, sondern auch versuchen ein lebendiges Denkmal der Versöhnung und des gegenseitigen Respekts zu schaffen, damit all diese Menschen nicht umsonst sterben mussten. Außerdem möchte der Komponist im Namen der Sinti und Roma einen musikalischen Beitrag zur Erinnerung an alle Opfer leisten.

Die lateinischen Texte stellen auf Grund ihrer Neutralität das perfekte Bindeglied für die musikalische Äußerung dar. Religiöse Konnotationen sind unerheblich, da die Texte von allen Kulturen ihren eigenen Überzeugungen nach verstanden werden können.

Aufbau
Der Komponist hat die Emotionen und wesentlichen Fragen über Auschwitz in eine ebenbürtige Menge von Motiven umgewandelt, die sich in verschiedenen Instrumenten und Gesang ausdrücken und entsprechend ihrer Stellung in der Komposition unterschiedliche Bedeutungen oder neue Kontraste hervorrufen.

Schon das Vorspiel beginnt dramatisch: unheilvolle Gefühle der Hilflosigkeit, Angst und Vorahnung mischen sich mit dramatischen Hilferufen. Aber ein Requiem ist auch ein Gebet, in dem die Menschen um Gnade bitten. Die Komposition enthält Gebete für und von den Opfern selbst. Das darauf folgende ’Dies Irae, Dies Illa’ stellt eine durch Verzweiflung getriebene Anklage an den Herrn dar und gleichzeitig einen hoffnungslosen Hilferuf. ‘Domine Jesu’ ist ein Plädoyer dafür, sich für den ewigen Frieden zu entscheiden anstatt für die Hölle.



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