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Motive

Das Vorspiel
Das Vorspiel ist die instrumentale Einleitung zum eigentlichen Requiem. Es vermittelt einen ersten Eindruck von den unterschiedlichen Gefühlen im späteren Musikstück, wie Angst, Hoffnung, Glauben, Resignation, Anklage und Verzweiflung. Es beginnt mit einem festlichen Orgelmotiv, das sich schnell zu einem unheilvollen Hilferuf entwickelt, sobald die Saiten zu spielen beginnen. Beruhigend erklingt die Antwort der Orgel.
Das Leitmotiv der leisen Streicher und Bläser in der folgenden Passage deutet Reue und Gebete an mit einem Hauch von flüchtiger Hoffnung, die aber letztlich in Schmerz und Verzweiflung endet.
Dann verschmelzen beide Motive - das Thema der Trauer und das der Hoffnung und Erwartung - miteinander, ausgedrückt durch Holzbläser und Streicher und schließlich enden sie in dem Hilferuf aus dem ersten Abschnitt.
Das Vorspiel endet mit einer Wiederholung des Orgelmotivs, noch einmal als Zeichen des göttlichen Trostes.

Requiem und Kyrie
Ein Requiem ist ein Gebet. Ein Gebet von den Lebenden zur Erinnerung an die Toten. Folglich stellt das Motiv des ersten Abschnitts – gespielt von Flöte, Klarinette und Fagott – einen Schafhirten mit seiner Flöte dar. Dann folgt ein Solo einer Altstimme in Begleitung der Orgel. ‘Requiem aeternam dona eis, Domine, et lux perpetua luceat eis’ (‚Gib ihnen die ewige Ruhe, oh Herr und das ewige Licht leuchte ihnen‘). Der Chor antwortet mit einer Hymne für den Herrn.

 



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